WebauftrittWebseiteWordpress

Auf Nummer sicher mit Routine: Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung hast du die Updates deiner WordPress-Webseite ab sofort im Griff

In 3 Schritten zur sicheren Wordpress-Webseite

Für manche fast so fies wie ein Besuch beim Zahnarzt aber ebenso notwendig: regelmäßig Updates und Backups der eigenen Webseite machen. Für die Sicherheit und korrekte Funktionalität deiner WordPress-Webseite sind Aktualisierungen sehr wichtig. Neben den Neuerungen, die WordPress regelmäßig veröffentlicht, gibt es auch für sämtlich Plugins und Themes kontinuierlich neue Versionen. Damit deine Webseite sicher vor Angriffen bleibt und Plugins wegen Überalterung nicht plötzlich aussetzen, müssen alle Komponenten regelmäßig aktualisiert werden. Nicht zuletzt um deine Webseite vor Angriffen von außen abzusichern.

In 3 Schritten zu deiner sicheren WordPress-Webseite

Schiebst du die Aktualisierung deiner Webseite auch immer ewig vor dir her? Dann habe ich jetzt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für dich, mit der du zukünftig die Updates deiner WordPress-Webseite mühelos im Griff hast.

1. Backup erstellen

Bevor es überhaupt ans Aktualisieren geht, erstelle erstmal ein Backup deiner kompletten Webseite. Sollte während des Update-Prozesses etwas schiefgehen oder das ein oder andere Plugin nicht mit der aktuellen WordPress-Version kompatibel sein, lässt sich mit dem Backup die alte Version der Webseite ruckzuck wieder herstellen.

Für Backups gibt es, wie für fast alles im WordPress-Universum, ein feines Plugin, das die Arbeit für uns übernimmt. Auf meiner eigenen Webseite und auf den Webseiten meiner Kund:innen verwende ich die Plugins BackUpWordPress (wird leider nicht mehr weiter entwickelt) und UpdraftPlus (als Ersatz für das vorherige Plugin). Beide Plugins sind super einfach einzurichten und zu bedienen. Das Schöne an diesen Plugins ist, dass sich eine Backup-Routine einrichten lässt, mit der automatisch in einem gewissen Zeitraum Backups erstellt werden.

2. Aktualisieren

Sobald du ein aktuelles Backup deiner Webseite erstellt hast (geht mit oben erwähnten Plugins innerhalb von Sekunden), kannst du auch schon mit den Aktualisierungen deiner Webseite loslegen.

Folgende Reihenfolge hat sich für mich bewährt und möchte ich daher gerne mit dir teilen:

  1. Aktualisierung der WordPress Installation
  2. Aktualisierung des Themes und
  3. Aktualisierung aller Plugins

1. WordPress

Gibt es eine neue WordPress Version? Wenn ja, aktualisiere diese als erstes. War das Update erfolgreich, klicke dich einmal kurz durch das Frontend deiner Webseite, um die korrekte Funktionalität, Darstellung und Layout zu prüfen.

Sollte es Fehler oder Abweichungen zum vorherigen Stand geben, weißt du so direkt, dass es mit dem Update der WordPress-Version zusammen hängt. Je nach Fehlerquelle kann es sein, dass es schon genügt die weiteren Updates zu machen (Theme, Plugins) um die Kompatibilität wieder herzustellen. Das muss dann einfach im jeweiligen Fall einzeln untersucht werden.

2. Theme

Als nächstes schaue nach, ob es ein Update für das Theme deiner Webseite gibt. Damit nach einem Update nicht sämtlich Einstellungen am Theme verschwunden sind, solltest du unbedingt ein Child-Theme deiner Webseite bzw. deines Themes angelegt haben. In dem Child-Theme sind dann alle wesentlichen Änderungen festgehalten und sicher geschützt vor Updates.

3. Plugins

Zuletzt aktualisierst du alle verwendeten Plugins. Nutze die Update-Routine am besten auch dafür, um mal nachzusehen, ob alle installierten und aktivierten Plugins auch tatsächlich in Verwendung und sinnvoll sind.

Auf manchen Webseiten häufen sich Unmengen von Plugins an, die irgendwann nur noch nutzlos in der Liste liegen, ohne der Webseite einen wesentlichen Vorteil zu bringen. Es ist sinnvoll, ab und zu zu entrümpeln – das schafft Platz in deinem Speichervolumen, wovon auch die Geschwindigkeit deiner Webseite profitieren kann.

3. Funktionalität und Layout prüfen

Du hast eine Sicherung (Backup) deiner Webseite erstellt und sämtliche Aktualisierungen durchgeführt? Herzlichen Glückwunsch, du hast es geschafft. So schlimm war es doch gar nicht, oder? 🙂

Bevor du dich jetzt aber aus dem Backend deiner Webseite ausloggst und einen Haken hinter dieser Aufgabe machst, prüfe deine Webseite nochmal auf Funktionalität – funktionieren alle Links, Buttons, Formulare usw.? Stimmt das Layout noch oder haben sich Blöcke, Abschnitte, Schriften verändert?

Schaue unbedingt gründlich über deine Webseite, damit sich keine Fehler einschleichen. Danach darfst du dich aus dem Backend deiner WordPress-Webseite ausloggen, dir auf die Schulter klopfen und das Thema für die nächsten ein bis drei Monate Ruhen lassen.

Aber Achtung, sollte sich tatsächlich ein Fehler eingeschlichen haben, stelle besser die Sicherung deiner Webseite wieder her und prüfe, woran es liegt.

Anhand dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung sollten Backups und Updates deiner WordPress-Webseite zukünftig kein schmerzhaftes Thema mehr für dich sein.

Du hast aber trotzdem keine Lust auf nervige Updates?

Dann kannst du dir ganz einfach Unterstützung holen und die regelmäßige Wartung deiner WordPress-Webseite in vertrauensvolle Hände legen. Vielleicht ist ja mein Wartungsangebot für dich das richtige. Ich setze nach Absprache monatlich oder quartalsweise die Aktualisierungen deiner WordPress-Webseite um. Außerdem stehe ich dir als Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um WordPress zur Verfügung. Sprich mich gerne darauf an: hallo@rundum-kommunikation.de